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Tipps

Persönliche Erfahrungen und Beobachtungen aus dem täglichen Leben in Shanghai (wird gelegentlich aktualisiert)

 

 

 

 

Wissenswertes über China

 

Geografische Lage

China

(Provinznamen und -grenzen hellgrau)

 

 

 

 

 

 

Zusammensetzung der chinesischen Bevölkerung

Rund ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt in China.

Die rasante Zunahme der chinesischen Population veranlaßte die Regierung bereits in den 50-er Jahren über Geburtenkontrolle nachzudenken. Während der Kulturrevolution wurde das Programm allerdings wieder aufgegeben. Letztlich umgesetzt wurde die Geburtenkontrolle in Form der umstrittenen Ein-Kind-Politik im Jahr 1979. Danach durfte jede Familie, jedenfalls wenn das erste Kind ein Sohn war, nur ein einziges Kind haben. Gab es dennoch ein zweites, so mußte die Familie mit massiven Konsequenzen rechnen, staatlich angeordneter Arbeitsplatzverlust beider Eltern, Wegnahme des gesamten Vermögens, der Wohnung, des Hausrats, auf dem Lande wurde sogar das Vieh beschlagnahmt. Wer sein zweites Kind nicht "freikaufen" konnte, mußte seine Existenz geheimhalten. Solche Kinder existierten offiziell nicht, d.h. sie hatten weder Papiere noch einen Platz in der Schule. Medizinische Unterversorgung und Analphabetismus waren die Folge. Es wird berichtet, daß Krankenhäuser in der Provinz Guangdong  angewiesen waren, bis Ende 2001 über 20.000 Abtreibungen und eine große Zahl von Sterilisationen vorzunehmen. Die Ein-Kind-Politik sollte Chinas Bevölkerungswachstum verlangsamen und auf eine Milliarde im Jahr 2000 und auf 700 Millionen im Jahr 2050 begrenzen. Letztlich mußten die Verantwortlichen ihre Pläne der Realität anpassen und mußten froh sein, im Jahr 2000 die 1,25 Milliarden-Grenze nicht zu überschreiten. Derzeitige Pläne gehen von einer im Jahr 2010 auf 1,5 Milliarden angestiegenen Population aus. Die Ein-Kind-Politik führte dazu, daß viele Familien weibliche Nachkommen zu Gunsten männlicher abgetrieben haben, sodaß heute auf 100 Frauen 114 Männer kommen. Die Ein-Kind-Politik und die Zunahme der Lebenserwartung führen zu einer schnellen Überalterung der Gesellschaft, ein Kind wird zwei Eltern und vier Großeltern zu versorgen haben. Man schätzt, daß im Jahr 2040 mindestens 400 Millionen Rentner zu versorgen sein werden.

Chinas Bevölkerung setzt sich aus vielen kulturellen und ethnischen Gruppen und Minderheiten zusammen.

Ob eine Gruppe offiziell als Nationalität anerkannt wird, richtet sich nach bestimmten Kriterien, wie Sprache, Territorium und Kultur. Danach ist eine Minderheit eine historisch entstandene Gemeinschaft, deren Mitglieder gemeinsam bestimmte Gebiete bewohnen, eine wirtschaftliche Gemeinschaft darstellen, eine bestimmte Sprache sprechen und eine gemeinsame Kultur pflegen.

Offiziell sind derzeit von über 180 ethnischen Gruppierungen 56 als eigenständige Nationalitäten anerkannt, während die restlichen Gruppen als Teil der anerkannten Nationalitäten oder als sonstige oder unbestimmte Gruppen angesehen werden. Während die größte Nationalität, mit einem Anteil von rund 93 % an der chinesischen Population, die Han-Chinesen stellen, teilen sich 55 Minderheiten die restlichen 7 %, von denen die Zhuang mit rund 6 % die größte Minderheit darstellen. 53 Minderheiten pflegen ihre eigene Sprache, davon 30 Minderheiten nur in Wort, während 23 in Wort und Schrift.

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Die chinesische Regierung achtet in den letzten Jahren verstärkt auf die Erhaltung der Kultur dieser Minderheiten. So sind zahlreiche Förderprogramme aufgesetzt worden und auch in den Medien, insbesondere im Fernsehen, sind diese Minderheiten mit ihrer eigenen Musik, ihrer Tracht und ihren Tänzen stets präsent. Um ihre weitere Dezimierung zu unterbinden, galt die Ein-Kind-Politik nicht für anerkannte Minderheiten. Dabei dürfte, neben kulturellen Aspekten, auch der wirtschaftliche Faktor eine gewisse Rolle spielen, weshalb die Minderheiten immer mehr dem Tourismus zugeführt werden.

Offizielle Darstellung der Minderheitenpolitik des Landes

 

Naturreservate und Parks

In China gibt es eine unglaubliche Zahl von Naturreservaten und Parks. Es wird geschätzt, daß sie zusammen etwa 14 % der Gesamtfläche des Landes einnehmen. Viele dieser Gebiete sind als Welterbe anerkannt.

 

Tourismus, Feiertage und Feste

Chinesen scheinen sich nur in großen Gruppen wohl zu fühlen. Wenn sie reisen, dann in lärmenden Reisegruppen mit  50 und mehr Personen. Und sie reisen alle zur gleichen Zeit, nicht zuletzt wegen den landesweit festen arbeitsfreien Tagen.

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Religion in China

In China sind viele Religionen vertreten. Religionsausübung allerdings war noch bis vor einigen Jahren ein Problem. Die neue Linie der chinesischen Führung erlaubt die Ausübung von Religionen wieder. Man hat erkannt, daß Religion die Gesellschaft stabilisieren kann. Deshalb wird der Buddhismus als "friedliche Religion" sogar staatlich unterstützt. Man erhofft sich durch Festigung der Gesellschaft einen Schutz vor Unruhen und Terrorismus. Zur Zeit (17. April 2006) findet auf der Insel Putuo Shan (Nähe Shanghai) die als Zentrum des Buddhismus in China gilt, ein internationales Buddhisten-Forum statt. Das chinesische Fernsehen berichtet ausführlich über die neue politische Haltung und berichtet auch, daß auch das Christentum in China immer mehr Zulauf findet, was von der politischen Führung mit einer gewissen Sorge betrachtet werde, weil diese Religion nach Meinung der Staatsführung den Frieden nicht fördere.

 

Schlagzeilen aus den Medien

Hier können Sie künftig einen kurzen Überblick über interessante Meldungen aus dem chinesischen Fernsehen erhalten.

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Zahlen und ihre Darstellung

In China ist alles anders. Wer die Sprache nicht beherrscht und mit seinen Händen versucht die Zahlen 1 bis 10 darzustellen, wird vielleicht überrascht sein, daß er trotzdem nicht verstanden wird. Das liegt daran, daß in China alle Zahlen von 1 bis 10 mit nur einen einzigen Hand dargestellt werden. Das geht so:  

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Wer wissen will, wie das auf chinesisch klingt, möge einfach auf die jeweilige Zahl klicken.